Der „Monte Drink“ von Zott wurde 2010 von mehr als 30.000 Verbrauchern zur Verbrauchertäuschung des Jahres gekürt und hat damit den “Goldenen Windbeutel” gewonnen. Zu Recht! Zott jubelte Eltern eine Zuckerbombe für Kinder unter und bewarb diese als gesunde “Zwischenmahlzeit”. Nun startet das Unternehmen eine Kampagne, mit der angeblich alles anders werden soll. So sollen künftig “Produktaussagen transparent und unmissverständlich an der Verbraucher kommuniziert werden”. Zu diesem Zweck soll u.a. das Wörtchen “Zwischenmahlzeit” komplett aus den Werbeaussagen verschwinden. Außerdem sei beim Monte Drink eine “Zuckerreduzierung” im gange. Aber: Bei genauem Hinsehen entpuppt sich die Kampagne als neue Täuschungsoffensive. Weil der öffentliche Druck nicht mehr erlaubt, die Monte-Zuckerbomben als gesunde “Zwischenmahlzeiten” zu bewerben, hat sich Zott den Fußballnationaltorwart René Adler ins Boot geholt. Als “Markenbotschafter” verkörpert er das, was die Sprache nicht mehr sagen darf: Monte ist eine gesunde und sportliche Zwischenmahlzeit. Doch es geht nicht um die Wortwahl, es geht um die Botschaft. Und die ist die alte.
Und egal, ob im Fläschchen oder im Becher: Monte ist und bleibt eine Süßigkeit. Da ändert auch eine Zuckerreduzierung des Monte Drinks von 8 auf knapp 7 Würfeln Zucker nichts dran. Erst recht nicht, wenn die anderen Monte-Produkte offenbar unverändert bleiben.
Deshalb: Beschweren Sie sich jetzt direkt bei Zott über diese wiederholte und besonders dreiste Art der Verbrauchertäuschung!
Hersteller: Zott
Produkt: Monte Drink
Verbraucherservice:
Telefon: 09078 801-0
Fax: 09078 801-110
E-Mail: info@zott.de
*Dies ist bereits die dritte Mitmachaktion zum Monte Drink von Zott: Bis zur Verleihung des Goldenen Windbeutels 2010 beschwerten sich bei einer ersten E-Mail-Aktion bereits 3.240 Verbraucher bei Zott darüber, dass der Molkereikonzern ein überzuckertes Milchgetränk wie eine gesunde „Zwischenmahlzeit“ bewirbt. Im Anschluss an den Gewinn des Goldenen Windbeutels gratulierten mehr als 3000 Verbraucher Zott in einer zweiten E-Mail-Aktion zum Preis und forderten das Unternehmen dazu auf, die damals angekündigten Änderungen an Produkt und Aufmachung auch tatsächlich umzusetzen.








