abgespeist.de entlarvt Werbelügen auf Lebensmitteln
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Ein Blick in die Zutatenliste reicht aus

Storck Nimm2


21. Juli 2010 | „Wertvolle Vitamine“, „mit Fruchtsaft“, „Traubenzucker“ - die Lebensmittelindustrie weiß, wie sie ihre Süßigkeiten, Süßgetränke oder zuckrigen Frühstücksflocken vermarkten muss, damit sie nicht auf den ersten Blick wie Süßigkeiten aussehen, sondern irgendwie gesund. Die Botschaft lautet: Wenn’s soviel Gutes enthält, kann man ruhig mehr davon essen.





„Wertvolle Vitamine“, „mit Fruchtsaft“, „Traubenzucker“ - die Lebensmittelindustrie weiß, wie sie ihre Süßigkeiten, Süßgetränke oder zuckrigen Frühstücksflocken vermarkten muss, damit sie nicht auf den ersten Blick wie Süßigkeiten aussehen, sondern irgendwie gesund. Die Botschaft lautet: Wenn’s soviel Gutes enthält, kann man ruhig mehr davon essen.

Dabei essen deutsche Kinder laut der EsKiMo Ernährungsstudie der Bundesregierung jetzt schon zu viele Süßigkeiten und zu wenig Obst und Gemüse. Angereicherte Bonbons, Süßigkeiten mit „Fruchtsaft“ oder zuckrige Frühstücksflocken mit Vitamincocktail sind dafür jedoch kein Ersatz. Sie sind auch nicht besser als vergleichbare Konkurrenzprodukte ohne Vitamine oder Fruchtsaftanteile. Im Gegenteil vermitteln sie Kindern ein falsches Signal – nämlich dass Süßigkeiten so „wertvoll“ und gesund wie Obst und Gemüse sein können.

Storck ist nicht der einzige Hersteller, der versucht, seine Süßigkeiten durch Vitaminzusätze zum „wertvollen“ Ernährungsbeitrag zu machen. Unsere Fotostrecke (Stand: 21. Juli 2010) zeigt weitere Beispiele:

Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (5 Bilder)

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